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Mittwoch, 13. Mai 2009, 16:39

Internettherapie für Eltern nach dem Verlust eines Kindes in der Schwangerschaft

Liebe Nutzer vom Maximilianprojekt, liebe Eltern,

hiermit möchte der Bereich Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster gerne auf die „Internettherapie für Eltern nach dem Verlust eines Kindes in der Schwangerschaft“ aufmerksam machen. Das Therapieangebot findet im Rahmen eines Forschungsprojektes statt und richtet sich an Mütter und Väter nach dem Verlust eines Kindes durch eine Fehlgeburt, eine Totgeburt oder einen medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch. Nach einer ersten erfolgreichen Pilotphase wurde die Förderung der Behandlung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verlängert und wir freuen uns, bis Anfang August 2011 Therapien durchführen zu können. Den Teilnehmenden entstehen somit auch weiterhin keine Kosten.

Betroffene Eltern befinden sich in einer sehr belastenden Situation. Unter Berücksichtigung unserer klinischen Erfahrung bei der Begleitung betroffener Eltern haben wir ein spezielles Internettherapieangebot entwickelt, das Eltern in dieser Zeit unterstützen soll. Ein wesentliches Ziel der Internettherapie besteht darin,
dem toten Kind einen angemessenen Platz im Leben der Eltern einzuräumen, so dass sie nach einer Zeit des Trauerns das Erlebte verarbeiten und sich wieder anderen Lebensaufgaben zuwenden können. Inhaltlich werden Themen bearbeitet, die die individuelle Verarbeitung der konkreten Verlustsituation sowie die Integra-
tion des Erlebten in das eigene Erleben betreffen.

Eine adäquate Versorgung ist für manche trauernde Eltern wegen ihrer familiären oder beruflichen Einbindung oder aufgrund fehlender spezifischer Angebote im regionalen Umfeld nicht möglich. Im Rahmen der internetbasierten Schreibtherapie ist es möglich trauernde Eltern in dieser schwierigen Situation zu begleiten.

Das Programm besteht aus zehn strukturierten Schreibaufgaben à 45 Minuten, die auf fünf Wochen verteilt sind. Nach einer Schreibeinheit erhalten betroffene Mütter und Väter innerhalb eines Werktages von ihrer Therapeutin eine Rückmeldung sowie eine neue Instruktion für die nächste Aufgabe. Der Austausch zwi-
schen den Betroffenen und der Therapeutin findet dabei ausschließlich über das Internet statt. Die Vertraulichkeit der ausgetauschten Mails wird dabei über die Nutzung einer Sicherheitsplattform gewährleistet.

Im Kontext des wissenschaftlichen Vorgehens ist es notwendig, dass am Internettherapieprogramm teilnehmende Betroffene diagnostische Fragebögen ausfüllen. Selbstverständlich sind die Daten vertraulich und werden nur anonymisiert gespeichert und verarbeitet.

Unser Programm ist speziell auf die Unterstützung bei der Verarbeitung des Verlustes eines Kindes in der Schwangerschaft abgestimmt. Es kann sein, dass sich anhand der Fragebögen zeigt, dass diese Behandlungsform für einige Betroffene nicht die richtige Behandlungsalternative darstellt. In einem solchen Fall würden wir den betroffenen Müttern und Vätern einen Vorschlag machen, was unserer Meinung nach eine bessere Behandlungsalternative sein könnte und sie bei der Suche nach einer solchen Alternative unterstützen.

Um möglichst viele trauernde Eltern zu erreichen und über unser Angebot zu informieren, wären wir Ihnen sehr verbunden, wenn Sie in Ihren vielfältigen Kontakten, auf Ihrer Homepage und im persönlichen Kontakt mit betroffenen Müttern und Vätern auf unser Projekt verweisen würden.

Sie können unter der Seite www.internettherapie-trauernde-eltern.de weitere Informationen zu unserem Angebot finden.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.



Sie erreichen uns unter der E-Mailadresse: trauernde-eltern@ukmuenster.de.



Mit freundlichen Grüßen

Priv. Doz. Dr. med. Anette Kersting
Leitung des Projekts, Oberärztin



Dipl.-Psych. Kristin Kroker
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dipl.-Psych. Katja Baust
Wissenschaftliche Mitarbeiterin



Die Internettherapie wird gefördert vom: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend





Ute

unregistriert

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Mittwoch, 5. Januar 2011, 12:28

Trauertherapie

Hallo, ich habe mich Anfang 2008 dort einmal registriert und nie eine Meldung oder Antwort erhalten. Damals wäre es mir sehr wichtig gewesen. Vielleicht könnten Sie das verbessern, damit sich die verwaisten Mütter nicht auch noch von dieser Seite aus im Stich gelassen fühlen.

...

unregistriert

3

Mittwoch, 5. Januar 2011, 19:51

Du auch?
Ich auch, fand das ganze eher sehr dubios....

moni1980

unregistriert

4

Freitag, 7. Januar 2011, 23:03

ich auch! sehr merkwürdig. da zieht man sich aus und dann sowas...